Café Luise "Es kann nur gut werden in der Welt durch die Guten!"
(Zitat: Königin Luise von Preußen)
Bild gemalt von einem Inhaftierten
für das Café Luise.
Quelle: Katholischer Gefängnisverein e.V.

In Träger­schaft des SKM Rhein-Sieg (Verein für Soziale Dienste im Rhein-Sieg Kreis) und in Ko­oper­ation mit dem Katholischen Gefängnis­verein Siegburg e.V. ent­stand das Café Luise. Seit der offiziellen Er­öffnung am 02. April 2014 kön­nen die Personen, die ihre inhaftierten An­gehörigen, die Warte­zeiten über­brücken und Gesprächs­partner finden kön­nen.

Das Café ist im letzten Haus (rechts vor der Pforte der Justizvollzugsanstalt Siegburg) in einer um­gebauten ehemaligen Dienst­wohnung unter­­gebracht und wird seit Januar 2014 von Ehren­amtler/innen betrieben. Es ist Montag-, Dienstag- und Donnerstag­nachmittags während der Besuchs­zeiten geöffnet.

 

Zielsetzung des Café Luise

Das Café ist ein niedrigschwelliges Angebot zur Erleichterung der Wartesituation vor dem Einlass der Besucher in die JVA Siegburg.

 

  • Es bietet die Möglichkeit, die Zeit zwischen der Anreise (oft von weit her) und der Besuchszeit zu überbrücken und evtl. vor der Heimreise zur Ruhe zu kommen.
  • Es ist ein offenes Treffangebot ohne Sprech- oder Beratungszwang zum Ausruhen, Spielen oder Verweilen. Es werden Getränke, Gebäck und gespendeter Kuchen angeboten.
  • Die entspannte Atmosphäre mindert den Druck, der auf den Angehörigen lastet.
  • Besucher müssen nicht im Freien, im Auto oder im Besucherwarteraum warten.
  • Hier können vorab ungeklärte Fragen, die die Durchführung des Besuchs betreffen, mit den ehrenamtlich Tätigen besprochen werden. Gerade Personen, die zum ersten Mal zu Besuch kommen, gibt dies Sicherheit.
  • Probleme können mit Unbeteiligten oder mit Personen, die sich in der gleichen Situation befinden, angesprochen werden.
  • Bei Fragen der Besucher können die ehrenamtlich Tätigen Auskunft geben oder an kompetente Gesprächspartner in der JVA Siegburg oder an Beratungsstellen außerhalb weitervermitteln.
  • Nach dem Besuch können Fragestellungen, die während des Besuchs aufgetaucht sind, besprochen werden.
  • Überzählige Besucher, die die JVA nicht betreten dürfen, können hier die Wartezeit überbrücken.
  • Die Gegenstände, die in den Arbeitstherapien der JVA entstanden sind, werden hier ausgestellt und zum Verkauf angeboten.

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