Liebe Besucherinnen und Besucher,

in der hiesigen Anstalt ändern sich die Rahmenbedingungen für die Durchführung von Gefangenenbesuchen zum 01. Oktober 2021.

Besuche werden weiterhin in beschränktem Umfang durch geführt werden. Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Rücknahme der pandemiebedingten Einschränkungen in Verbindung mit vermehrten Testungen auf eine Coronavirus-Infektion sowie dem Fortschritt der Immunisierung durch die Bereitstellung von Impfangeboten in der allgemeinen Öffentlichkeit, besteht ab dem 01. Oktober 2021 die Möglichkeit, dass unter bestimmten Vorraussetzungen die Besuchsparteien wieder in direkten Kontakt zueinander tretten können.

Der Zutritt zur Anstalt ist den Besuchspersonen nur gestattet, wenn sie einen Nachweis über eine Immunisierung (Impfung/Genesung) oder einen Negativtestnachweis erbringen.

Bei Schülerinnen und Schülern ab 16 Jahren wird außerhalb der Ferien (11. bis 24. Oktober 2021) der Immunisierungs- oder Testnachweis durch eine Bescheinigung der Schule ersetzt. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gelten aufgrund ihres Alters als Schülerinnen und Schüler und benötigen außerhalb der Ferien (11. bis 24. Oktober 2021) weder einen Immunisierungs- oder Testnachweis noch eine Schulbescheinigung.“

Im Ergebnis bedeutet dies, dass Schülerinnen und Schüler während der Ferienzeit (11. bis 24. Oktober 2021) zur Wahrnehmung eines Gefangenenbesuchs einen Immunisierungs- oder Testnachweis beibringen müssen. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt und benötigen auch während der Ferienzeit keinen Nachweis, vgl. § 2 Abs. 8 CoronaSchVO NRW.

Körperlicher Kontakt ist zwischen den Besuchsparteien zulässig, sofern der Gefangene immunisiert  und die Besuchsperson immunisiert oder getestet ist. Kinder bis zum Schuleintritt und schulpflichtige Kinder und Jugendliche sind von der Testpflicht ausgenommen. Sind Gefangene nicht immunisiert, so gilt weiterhin ein körperliches Kontaktverbot zwischen den Gefangenen und den Besuchspersonen. Das bedeutet wenn der Gefangene nicht immunisiert ist, muss der Besuch mit der baulichen Abtrennungen durch Plexiglas stattfinden.

Sofern die Besuchspersonen und die Gefangenen die Voraussetzungen der vorbenannten Rahmenbedingung für einen Besuch mit Körperkontakt erfüllen, bestehen auch gegen die Gewährung von Langzeitbesuch keine Bedenken.

Sind Gefangene nicht immunisiert, so gilt weiterhin ein körperliches Kontaktverbot zwischen den Gefangenen und den Besuchspersonen.

Zwei erwachsene Person und ein Kind des Inhaftieren je Besuch, zugelassen werden können. Alternativ können eine Person und zwei Kinder des Inhaftierten diesen besuchen. In Bezug auf die Besucher erfolgt keine Beschränkung auf Angehörige.

Die Infektionsgefährdung in Nordrhein-Westfalen durch das Coronavirus (COVID-19) erfordert im Rahmen der Gesundheitsfürsorge jedoch auch weiterhin einige Vorsichtsmaßnahmen. Alle Besucher müssen sich vor dem Besuchskontakt die Hände desinfizieren. bitte nutzen Sie die bereitgestellten Desinfektionsmittel. Alle Besucher (Ausnahme Kinder unter 6 Jahren) sind verpflichtet während des gesamten Aufenthalts in der Justizvollzugsanstalt einen medizinischen Mundschutz (OP-Maske, FFP2- oder FN95-Masken) zu tragen. Der Mundschutz/die Masken sind selbst mitzubringen.

Die Besuchsdauer und Fequenz bträgt eine Stunde im Monat. Nahrungs- und Genussmittel können unverändert an den Automaten im Wert von 45,- € eingekauft werden.

Bitte finden Sie sich 30 Minuten vor dem Termin an der Außenpforte ein. Sollten Sie sich verspäten und nach dem vereinbarten Besuchstermin eintreffen, kann leider kein Einlass mehr erfolgen!

Fragen und Antworten zum Umgang mit dem Coronavirus in Justizvollzugsanstalten