Liebe Besucherinnen und Besucher,

in der hiesigen Anstalt sind auf Grund von Coronavirus-Infektionen pandemiebedingte Einschränkungen veranlasst worden.

Besuche werden weiterhin in beschränktem Umfang durch geführt. Die Möglichkeit, dass unter bestimmten Vorraussetzungen die Besuchsparteien in direkten Kontakt zueinander treten besteht nun wieder. 

Aussetzung der Langzeitbesuche wurde ebenfalls beendet.

Der Zutritt zur Anstalt ist den Besuchspersonen nur gestattet, wenn sie einen Nachweis über eine Immunisierung1 (Impfung/Genesung) oder einen aktuellen Negativtestnachweis erbringen.

Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt.

Zwei erwachsene Person und ein Kind des Inhaftieren je Besuch, können zugelassen werden. Alternativ können eine Person und zwei Kinder des Inhaftierten diesen besuchen. In Bezug auf die Besucher erfolgt keine Beschränkung auf Angehörige.

Die Infektionsgefährdung in Nordrhein-Westfalen durch das Coronavirus (COVID-19) erfordert im Rahmen der Gesundheitsfürsorge jedoch auch weiterhin einige Vorsichtsmaßnahmen. Alle Besucher müssen sich vor dem Besuchskontakt die Hände desinfizieren. bitte nutzen Sie die bereitgestellten Desinfektionsmittel. Alle Besucher (Ausnahme Kinder unter 6 Jahren) sind verpflichtet während des gesamten Aufenthalts in der Justizvollzugsanstalt einen medizinischen Mundschutz in Form der FFP2-, FN95-Masken oder OP-Masken zu tragen. Die Masken sind selbst mitzubringen.

Die Besuchsdauer und Frequenz beträgt eine Stunde im Monat. Nahrungs- und Genussmittel können an den Automaten im Wert von 47,- € eingekauft werden.

Bitte finden Sie sich 30 Minuten vor dem Termin an der Außenpforte ein. Sollten Sie sich verspäten und nach dem vereinbarten Besuchstermin eintreffen, kann leider kein Einlass mehr erfolgen!

1. Personen gelten als immunisiert, wenn sie entweder „zweimalig geimpft“ sind (die zweite Impfung muss länger als 14 Tage und weniger als 90 Tage zurückliegen) oder „genesen sind in Kombination mit einer einmaligen Impfung“ (bei Durchführung der Impfung vor durchgemachter Infektion [durch Nachweis mittels Laborergebnis auf Basis eines PCR-Tests] darf die Genesung zwischen mindestens 28 Tagen und höchstens 3 Monaten zurückliegen, bei Durchführung der Impfung nach durchgemachter Impfung gilt die Person ab dem Tag der Impfung als vollständig immunisiert, siehe auch Veröffentlichung des Paul-Ehrlich-Instituts) oder „geboostert“ sind (dreimalig geimpft). Immunisierten Personen gleichgestellt sind Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 15 Jahren sowie Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.
2. Das negative Ergebnis muss von einer der in der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung vorgesehenen Teststelle schriftlich oder digital bestätigt wer-den (Negativtestnachweis). Der Negativtestnachweis ist bei der Inanspruchnahme des Angebots zusammen mit einem amtlichen Ausweisdokument mitzuführen und den verantwortlichen Personen vorzulegen. Die Testvornahme darf bei der Inanspruchnahme des Besuchs höchstens 24 Stunden (Antigen-Schnelltest) bzw. 48 Stunden (PCR-Test) zurückliegen.