Justizvollzugsanstalt Siegburg:  Beginn des Pfortenneubaus

 

Beginn des Pfortenneubaus

Abriss der alten Außenpforte 1998
Alte Außenpforte mit alten Außenmauer. Alte Außenpforte mit der sich anschließenden alten Außenmauer.
Quelle: JAV Siegburg
Abriss-der-alten-Pforte Abriss der alten Außenpforte der JVA Siegburg.
Quelle: JVA Siegburg


Die ersten Überlegungen für einen Pfortenneubau stammten aus dem Jahre 1995. Der alte Mauerring war im Hinblick auf die mittlerweile geltenden Standards um rund 2 Meter zu nidrieg und besaß an einigen Stellen nicht den nötigen Abstand zu den Anstaltsgebäuden. Außerdem bestand keine vollständige Umfahrung. Die rund 100 Jahre alte Außenpforte genügte in keiner Weise mehr den aktuellen Sicherheitsanforderungen. So konnten die modernen Gefangenentransportbusse und größere LKW nur bei entsprechender personeller Absicherung mit Waffen in die Anstalt ein- und ausfahren.

In den folgenden Jahren wurden die Planungen, Ausschreibungen und die Bauüberwachung durch das Staatliche Bauamt Bonn I durchgeführt. Mit dem Bau der neuen Außenpforte mit Verwaltungs-, Sozial- und Kantinenräumen sowie der neuen Umwehrungsmauer wurde 1998 begonnen.

Nachdem Ende 1997 eine Notpforte errichtet worden war, begann der Abbruch der Außenporte der  JVA Siegburg im September 1998. Parallel zur Errichtung der neuen Außenpforte wurde mit dem Abbruch und dem Neuaufbau des Mauerrings und der dazugehörigen Umfahrwege begonnen. Im Dezember 1999 konnte die neue Außen- bzw. Ringmauer fertiggestellt werden. Die Inbetriebnahme der neuen Außenpforte der  JVA Siegburg erfolgte im Mai 2000. Zur Einweihung kam der damalige Justizminister Jochen Dieckmann nach Siegburg.

Über die Personen- und die LKW-Schleuse  der Außenpforte wird der gesamte Verkehr der  JVA abgewickelt. Zwischen beiden Schleusen liegt der Pfortenraum in dem die Pfortenbeamten ihren Verwaltungstätigkeiten nachkommen. Zudem sind im Erdgeschoss die Aufenthaltsräume für die Besucher und die Besucherkontrolle untergebracht. Darüberhinaus dient die Kantine mit ihrem Ausbildungsbetrieb im Obergeschoß mit 120 Plätzen zur Versorgung der Anstaltsbediensteten. Weitere Räumlichkeiten dienen als Umkleiden und Duschen für die Bediensteten, sowie für technische Einrichtungenen der Anstalt.

Die Außenpforte ist somit die Versorgungsachse und der Lebensnerv der  JVA Siegburg.


 

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